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鶹Ƶ- und Forschungszentrum

Forschungsschwerpunkt Hochrisikopathogene

Teamleiter: Kurt Zatloukal

Fokus: Das Hochsichheitslabor (BSL-3+) am D&F Institut fr Pathologie hat fr die Durchfhrung von Autopsien unter vollwertigen BSL-3 Bedingungen sowie die Erforschung von Hochrisikoerregern erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen implementiert. Im Rahmen der COVID-19 Pandemie wurden diverse SARS-CoV-2 Virusvarianten isoliert und charakterisiert, 鶹Ƶa berprft und weiterentwickelt, Impfstoffe getestet, inwieweit die Immunantwort SARS-CoV-2 Viren blockiert, Medikamente und Naturprodukte auf ihre antivirale Wirkung geprft und Dekontaminationsverfahren und Schutzausrstung getestet und weiterentwickelt. Neben SARS-CoV-2 werden auch die Interaktionen weiterer Hochrisikoerreger wie Influenzaviren, Hantaviren und Affenpockenviren sowie Biotoxine mit menschlichen Organen erforscht.

Des Weiteren werden Ersatzmethoden fr Tierversuche durch Verwendung von humanen Organkulturen fr Infektionsstudien entwickelt sowie neueste Technologien fr Biosecurity und Cybersecurity getestet und etabliert.

Internationale Vernetzung: Als Mitglied der europischen Forschungsinfrastruktur fr Hochsicherheitslabore (ERINHA) und Forschungspartner in mehreren EU-Programmen zur Vorbereitung auf zuknftige Pandemien (z.B. ISIDORe, EVORA, Interceptor, NAVIPP, EMBRACE, EDF-FPA-MCBRN-MCM) sollen in Zusammenarbeit mit anderen europischen Hochsicherheitslaboren Verfahren etabliert werden, um gefhrliche Erreger schneller zu identifizieren, deren Übertragungs- und Schdigungsmechanismen zu charakterisieren und basierend auf diesen Daten, 鶹Ƶa und Therapeutika inklusive Impfstoffe rasch gemeinsam mit Industriepartnern zu entwickeln. Die Forschungsarbeiten werden durch einen internationalen wissenschaftlichen Beirat sowie einen Beirat fr Biosafety und Biosecurity untersttzt.

Projekte

bmbwf-Projekte: BBMRI.AT, HDHL-INTIMIC, Mikroskopische Lehre in der Medizin 2.0, Interuniversitre Infrastruktur fr digitale Pathologie

BBMRI.AT - Österreichische Forschungsinfrastruktur fr Biobanken und biomolekulare Ressourcen

  • BBMRI.at ist der von uns koordinierte nationale Knoten ber den österreichische Biobanken an die europische Biobanken Forschungsinfrastruktur BBMRI-ERIC angebunden sind. Hauptaufgabe von BBMRI.at ist es, eine standardisierte Qualitt von biologische Proben und Daten zu gewhrleisten und dadurch die Aussagekraft und Reproduzierbarkeit von Forschungsdaten zu erhöhen. Weiters soll der Zugang zu qualittskontrollierten Proben und Daten fr die Forschung erleichtert werden wobei besonderes Augenmerk auf die ethischen, (Datenschutz)rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte gelegt wird. Weitere Informationen unter:
  • Laufzeit: 2018-2023
  • Gefördert durch: Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Projektpartner: 鶹Ƶ Universitt Wien, 鶹Ƶ Universitt Innsbruck, Alpen Adria Universitt Klagenfurt, Veterinrmedizinische Universitt Wien, Paracelsus 鶹Ƶ Universitt Salzburg, Johannes Kepler Universitt Linz, Universitt Wien

HDHL-INTIMIC Knowledge Platform on Food, Diet, Intestinal Microbiomics and Human Health

  • Struktur und Konzept des Projekts bereiten die Bildung einer Europischen Mikrobiom-Forschungsinfrastruktur vor. Das Projekt fördert transnationale Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Forschungsgruppen und will insbesondere existierende Ressourcen (Daten, Standards) integrieren und in mehreren Use-Cases weiter aufbereiten. Das österreichische Konsortium hat diese Gelegenheit aufgegriffen und sich in das transnationale Konsortium in allen Arbeitspaketen integriert (Med Uni Graz ist in 5 davon aktiv). Insbesondere leiten Med Uni Wien und Med Uni Graz gemeinsam das Arbeitspaket 5, ‚Networking and training‘, dass die interne und externe Kommunikation organisiert, eine der zentralen Aufgaben des Projekts. Weitere Informationen unter:
  • Laufzeit: 2019-2022
  • Gefördert durch: Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Projektpartner*innen: Karl-Franzens Universitt Graz, 鶹Ƶ Universitt Wien, Sigmund-Freud Privatuniversitt Wien, Veterinrmedizinische Universitt Wien sowie 42 weitere Europische Projektpartner*innen.

Mikroskopische Lehre in der Medizin 2.0

  • Die Lehre fr Medizinstudierende ist seit vielen Jahrzehnten von der praktischen Ausbildung am Mikroskop geprgt. Technische Fortschritte in der Digitalisierung histologischer Schnitte haben nun neue Möglichkeiten eröffnet, digitalisierte Bilder in der Ausbildung von Mediziner*innen einzusetzen. Digitalisierte Bilder ermöglichen auch die Verwendung von auf knstlicher Intelligenz basierenden Analysemethoden. Damit können anhand praxisrelevanter Beispiele ein kritischer Umgang mit diesen neuen Technologien vermittelt und entsprechende Kompetenzen aufgebaut werden.
  • Laufzeit: 2020-2024
  • Gefördert durch: Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Forschung

Interuniversitre Infrastruktur fr digitale Pathologie

  • Histologische Schnittprparate enthalten detaillierte Information ber Krankheitsprozesse, die fr die medizinische Forschung und Diagnose von Erkrankungen unerlsslich ist. Durch Fortschritte in der Digitalisierung von histologischen Schnitten und mittels maschinellen Lernens wird es nun möglich, digitale Informationen aus komplexen Bildern von Gewebeschnitten zu analysieren. Hierfr wird eine nationale interuniversitre digitale Pathologieinfrastruktur aufzubauen, die die medizinischen Universitten in Graz, Wien und Innsbruck sowie die Veterinrmedizinische Universitt Wien involviert.
  • Laufzeit: 2017-2021
  • Gefördert durch: Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Projektpartner*innen: 鶹Ƶ Universitt Wien, 鶹Ƶ Universitt Innsbruck, Veterinrmedizinische Universitt Wien

SARS-CoV-2 und COVID-19

  • In unserem BSL-3 Labor wurden mehrere SARS-CoV-2 Virusvarianten kultiviert und fr ein breites Spektrum von funktionellen Studien eingesetzt. Bearbeitete Fragestellungen umfassen die Testung von antiviralen Medikamenten, Testung von Antikörpern, Testung von Nasensprays und Naturstoffen, Entwicklung und Validierung von 鶹Ƶa, Testung und Entwicklung von Verfahren zur Virusinaktivierung und Wiederaufbereitung von Schutzausrstung. Hierfr setzen wir Virusneutralisierungsassays sowie neueste Technologien wie in-situ Transkriptomanalysen und Organoid- und Organkulturen ein.
  • Laufzeit: 2020-2024
  • Gefördert durch: Med Uni Graz, Med Uni Wien, Uni-Graz, acib, FFG, MEFO
  • Projektpartner*innen: D&F Institut fr Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin, Ludwig Boltzmann Institut fr Lungengefßforschung, Biobank Graz, Uni Graz, Med Uni Wien, acib, Max Plack Institut fr Molekulare Genetik. Berlin, diverse Unternehmen

Proteinaggregation in degenerativen Erkrankungen der Leber und des Gehirns

  • Proteinaggregate treten bei einer Vielzahl von degenerativen Erkrankungen auf wie zum Beispiel Mallory Denk Körper bei Fettleberhepatitis und Leberkarzinomen oder Lewy Körper bei Morbus Parkinson sowie Neurofibrillary tangles bei Mrb. Alzheimer im Gehirn. Bei all diesen Proteinaggregaten haben wir das Protein p62 /Sequestosom 1 als gemeinsamen Bestandteil identifiziert. Mittel eines breiten Spektrums von Zellkulturmodellen und Gen-knock-out Mausmodellen untersuchen wir die Funktion von p62 und konnten unterschiedliche Mechanismen, die zur Proteinaggregation fhren identifizieren.
  • Laufzeit: laufend
  • Gefördert durch: Med Uni Graz
  • Projektpartner*innen: Veterinrmedizinische Universitt Wien, CERM Universitt Florenz, ETH Lausanne

IDE@S - Innovative Data Environment @ Styria

  • Das Ziel des Projekts ist die Erstellung eines Konzepts fr eine umfassende und nachhaltige Dateninfrastruktur fr Universitten, Hochschulen und Industrie. Das Projekt umfasst die Planung einer gemeinsam nutzbaren IT-Infrastruktur, Datendienstleistungen, erforderliche humane Ressourcen und die Entwicklung eines Governance-Modells inklusive Wirtschaftskonzept. Übergeordnetes Ziel ist die Strkung des steirischen Hochschul- und Wirtschaftsraumes sowie die signifikante Steigerung der Sichtbarkeit der Steiermark auf europischer Ebene im Bereich Data Science. Weitere Informationen unter:
  • Laufzeit: 2020-2022
  • Gefördert durch: Land Steiermark
  • Projektpartner*innen: Technische Universitt Graz, Karl-Franzens Universitt Graz, FH Joanneum

SMART-Fox (FFG)

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EU-Projekte

ERINHA

European Research Infrastructure on Highly Pathogenic Agents

MUG ist Mitglied von ERINHA, einem Zusammenschluss der fhrenden zivilen Hochsicherheitslabore Europas sowie hochrangiger akademischer Experten auf diesem Gebiet, der sich auf hochpathogene Erreger konzentriert, fr die es keine zugelassenen oder weit verbreiteten Behandlungsmethoden oder Impfstoffe gibt. Durch die Zusammenarbeit und die Bereitstellung ihrer Labore fördern die ERINHA-Mitgliedsinstitutionen die Forschung in ihrem Fachgebiet und beschleunigen die Entwicklung von Gegenmaßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen unter:

INTERCEPTOR

INTERCEPTOR (INTERnational Cooperation of high containment research infrastructures: from Epidemic Preparedness TO Response), ein Konsortium bestehend aus High Containment Laboratories (HCLs) aus Europa und der ganzen Welt, dass sich die Verbesserung des Humankapitals von HCLs, einschließlich im Bereich des Biorisikomanagements, die gemeinsame Nutzung kritischer Ressourcen, die Harmonisierung und die Interoperabilitt zum Ziel hat. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden dazu beitragen, einen breiteren Zugang zu modernsten Hochsicherheitslaboren unter Einhaltung der erforderlichen Biosicherheits- und Bioschutzauflagen zu gewhrleisten und den Aufbau eines nachhaltigen globalen Netzwerks von Hochsicherheitsforschungsinfrastrukturen zu fördern, um besser auf zuknftige Epidemien oder Pandemien reagieren zu können.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2024-2026

Gefördert durch: EU, Grant No. 101132215

EVORA

Das EVORA Konsortium möchte einen umfassenden und koordinierten Rahmen schaffen, der die Fhigkeit der Europischen Union zu konzertierten Forschungs- und Maßnahmen gegen die Bedrohung durch Infektionskrankheiten strkt. EVORA hat sich zum Ziel gesetzt, den dringenden Bedarf im Zusammenhang mit dem Auftreten von Viren zu decken und Nebenwirkungen wie fragmentierte Forschung, regulatorische Hindernisse und Governance-Probleme zu mindern.

EVORA strebt eine nachhaltige, operative Allianz an, die sich der Bereitstellung maßgeschneiderter, integrierter Ressourcen und prklinischer Forschungsdienstleistungen widmet, die auf die Untersuchung von viralen Krankheitserregern mit epidemischem oder pandemischem Potenzial zugeschnitten sind. Unser Team ist fr die Bestandaufnahme von verfgbaren Ressourcen, Technologien und Know-how verantwortlich und Wege zu finden wie diese zum Teil sensiblen Informationen und Ressourcen sicher ausgetauscht werden können.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2024-2026

Gefördert durch: EU HORIZON-INFRA-2023-DEV-01, Grant No. 101131959

NAVIPP

Das Konsortium „New AntiVirals for Infections with Pandemic Potential“ (NAVIPP) hat sich zum Ziel gesetzt, die Bereitschaft und Reaktionsfhigkeit der EU gegenber viralen Bedrohungen zu strken, indem es eine internationale Forschungs- und Entwicklungsplattform fr die Entwicklung antiviraler Medikamente gegen pandemiegefhrdete Krankheitserreger aufbaut. Unser Team hat die Aufgabe ex vivo Modellsysteme basierend auf Kurzzeit humanen Organkulturen fr die Untersuchung von Hochrisikopathogenen und Testung von neuen Medikamenten zu entwickeln.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2024-2028

Gefördert durch: EU, Grant No. 101137506

RESILIENCE Framework Partnership Agreement (FPA)

EDF-2024-RA-SGA-MCBRN-MCM — Second research action SGA for Medical counter measures

Unser Team ist an 3 Subprojekten beteiligt:

SP3-RAPID DIAG: Schnelltests zur Diagnose von B-Erregern (einschließlich hmorrhagischer Fieberviren und Orthopoxviren) vor Ort. Koordinatorin und Forschungsleiterin: Julia Kircher

SP-4 BIOMARKERS B: Neue Biomarker fr Infektionen durch B-Erreger. Forschungsleiterin: Julia Kircher

SP-5 WOUNDS B: Behandlung von durch B-Erreger kontaminierten Wunden und Verletzungen. Forschungsleiterin: Julia Kircher

Weitere Informationen unter:  tba

Laufzeit: 2025-2028

Gefördert durch: European Defence Fund (EDF)

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EMBRACE (Pan-European Management of Biological toxin incidents through standaRdisAtion initiatives for Crisis response Enhancement) ist eine zukunftsweisende Initiative im Rahmen des Programms Horizon Europe, die sich mit der dringenden Notwendigkeit verbesserter Krisenmanagementstrategien befasst, die auf Vorflle mit biologischen Toxinen zugeschnitten sind. In Anbetracht der einzigartigen Komplexitt von Biotoxinkrisen zielt das Projekt darauf ab, Lcken in den aktuellen Protokollen zu schließen, die aus umfassenderen chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen (CBRN) Rahmenwerken abgeleitet wurden.

Whrend seiner 36-monatigen Laufzeit will EMBRACE die Reaktionsfhigkeiten Europas bei Vorfllen mit Biotoxinen revolutionieren, indem es fortschrittliche wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Technologien, robuste operative Anstze und ein starkes, breites Netzwerk von Interessengruppen integriert. Die Aufgabe unsere Teams ist die Identifikation von Biomarkern um Personen, die mit Biotoxinen in Kontakt gekommen sind zu identifizieren und die Schutzausrstung sowie Dekontaminationsmaßnahmen zu verbessern. Die in dem Projekt entwickelten Lösungen sollen in der Simulation eines Biotoxinzwischenfalls in einer realittsnahen Situation evaluiert werden.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2024-2027

Gefördert durch: EU, Grant No. 101168322

CY-BIOBANK – Biobanking and the Cyprus Human Genome Project

Ziel des Projektes ist es im Kontext des zypriotischen Genomprogramms eine Biobankinfrastruktur und ein Exzellenzzentrum in Zypern aufzubauen. Basierend auf den Erfahrungen der europischen Biobanken-Forschungsinfrastruktur BBMRI-ERIC und des von der Med Uni Graz koordinierten österreichischen nationalen Biobankknotens sowie der Biobank Graz soll eine der modernsten Biobanken in Zypern entstehen. Eine besondere Strke dieses Programms ist die Integration der Biobank mit der im Aufbau befindenden nationalen e-Health Plattform, um medizinischen Daten der Forschung zugnglich zu machen. Die Aufgabe unseres Teams ist die Entwicklung der Prozesse fr das Biobanking von infektiösen Bioproben inklusive der Dokumentation mittels eines Biobankinformationssystems. Hierbei kommen auch modernste Cybersecurity Technologien zum Einsatz.

Weitere Informationen unter:  

Laufzeit: 2019-2026

Gefördert durch: EU - Horizon 2020, Teaming Projekt. Grant no. 857122)

QCI-CAT

QCI: Proof of Concept – Secure Connectivity Austria

Aufbauend auf der langjhrigen Forschungserfahrung österreichischer Institutionen im Bereich der Quantentechnologien zielt das Projekt QCI-CAT auf die Einfhrung moderner Verschlsselungstechnologie auf Basis von Quantum Key Distribution (QKD) fr eine hochsichere Kommunikation zwischen Behörden ab.

Darber hinaus wird QCI-CAT auch eine Forschungsplattform fr neue technologische Anstze nutzen, wie beispielsweise die Kombination von Post-Quanten-Verschlsselung mit QKD, Langstrecken-QKD mit gesicherten vertrauenswrdigen Knoten und Feldversuchen mit Quantenrepeatern. Unsere Aufgabe in dem Projekt ist es, QKD in Kombination neuesten cryptographischen Techniken (Shamir Secret Sharing) fr die sichere Übertragung und Speicherung sensibler Daten zu Hochrisikopathogenen und Arbeiten in Hochsicherheitslaboren zu etablieren und testen.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2023-2025

Gefördert durch: EU - DIGITAL-2021-QCI-01 Digital European Program unter der Projektnummer Nr. 101091642 und der Nationalen Stiftung fr Forschung, Technologie und Entwicklung (FFG)

EvolveBBMRI

Das Projekt EvolveBBMRI wird vom Konsortium „Biobanking and BioMolecular resources Research Infrastructure – European Research Infrastructure Consortium” (BBMRI-ERIC) in Zusammenarbeit mit zehn Mitgliedstaaten koordiniert und basiert auf vier gemeinschaftsorientierten Sulen: Beschleunigung der Datenerfassung von Biobanken und biomolekularen Ressourcen, um reproduzierbare medizinische Spitzenforschung zur Untersttzung der Gesundheitsprioritten der EU zu ermöglichen; Zusammenarbeit mit der Industrie fr umweltfreundlicheres Biobanking;

Maßnahmen zur langfristigen Nachhaltigkeit fr BBMRI, die auch Lcken in der Forschungsinfrastrukturlandschaft schließen; verstrkter Ansatz fr Karrierewege, Schulungen und Outreach-Aktivitten, um die Wirkung zu maximieren. Die Aktivitten und Ergebnisse innerhalb dieser vier Sulen werden die langfristige Nachhaltigkeit von BBMRI-ERIC erhöhen und zu einer besser strukturierten und gestrkten europischen Forschungsinfrastrukturlandschaft beitragen. Das Projekt wird auch die Umsetzung spezifischer Ergebnisse fr sechs wichtige Zielgruppen sicherstellen: Wissenschaftliche Gemeinschaft (Universitten, Krankenhuser, Forschungsinstitute); nationale Knotenpunkte von BBMRI-ERIC, Biobanken in Europa und darber hinaus; Industrie und private Stiftungen; politische Entscheidungstrger auf nationaler und europischer Ebene; europische und internationale Netzwerke; Spender, Patienten und Brger. Unsere Rolle in dem Projekt ist es, eine sichere Cloudlösung basierend auf der Shamir Secret Sharing kryptographischen Technologie in mehreren Lndern zu etablieren und den Austausch sensibler Daten zu testen. Des Weiteren testen wir neue Technologien fr die Analyse medizinischer Daten mittels knstlicher Intelligenz, die sich durch wesentlich besser Energieeffizienz als herkömmliche Technologien auszeichnen.

Weitere Informationen unter:

Laufzeit: 2024-2026

Gefördert durch: EU HORIZON-INFRA-2023-DEV-01-03, Grant No. 101131701

MICROBE

Im Rahmen von MICROBE arbeiten Forschungsinfrastrukturen zusammen, um Methoden und Technologien fr den Zugang zu Mikrobiomproben und den zugehörigen Daten zu entwickeln. Zu den Projektzielen gehören technische Lösungen fr die Konservierung, Vermehrung und Funktionsbewertung von Mikrobiomen sowie Dateninfrastrukturen. Darber hinaus befasst sich MICROBE mit Fragen der Standardisierung, ethischen und rechtlichen Anforderungen sowie Geschftsmöglichkeiten. Unser Aufgabe ist es, Methoden fr die Sammlung und Stabilisierung von Mikrobiomproben aus Boden- und Wasserproben sowie von Menschen zu testen und verbessern. Des Weiteren sind wir (Mag. C. Stumptner) Projektleiter fr die Entwicklung eines ISO-Standards bezglich der pr-Analyse Prozesse fr diagnostische Mikrobiomanalysen.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2023-2027

Gefördert durch: EU - Innovative Medicines Initiative (IMI), Grant No. 101094353

FACILITATE

Framework for Clinical Trial Participants’ Data Reutilization for a Fully Transparent and Ethical Ecosystem

FACILITATE ist ein vierjhriges Projekt, das von der Innovative Medicines Initiative (IMI) ins Leben gerufen wurde. Sein vorrangiges Ziel ist es, Teilnehmern an klinischen Studien den Zugang zu ihren whrend der Studien gesammelten persönlichen Gesundheitsdaten zu ermöglichen und ihnen die Nutzung dieser Daten zu gestatten, um eine bessere gemeinsame Entscheidungsfindung mit den an ihrer Versorgung beteiligten medizinischen Fachkrften zu ermöglichen und einen Prozess zu schaffen, der die Wiederverwendung der Daten auch in zuknftigen Forschungsarbeiten erlaubt.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2022-2025

Gefördert durch: EU - Innovative Medicines Initiative 2 Joint Undertaking (JU), Grant No. 101034366

Bigpicture - Digitale Pathologie Plattform

Bigpicture zielt darauf ab, ein Repository von rund 3 Millionen digitalisierten histologischen Schnitten zu erstellen. Dieses Repository wird verwendet, um Werkzeuge fr knstliche Intelligenz zu entwickeln, die in der 鶹Ƶ eingesetzte werden sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Projekt zunchst die Infrastruktur schaffen, die zum Speichern, Freigeben und Verarbeiten von Millionen Datenstzen benötigt wird. Wir leiten das Arbeitspaket, das die ethischen, rechtlichen und regulatorischen Fragen fr den Aufbau und Betrieb der Plattform entwickelt. In diesem Rahmen sind wir auch Projektleiter der Entwicklung eines ISO Standards fr die Anwendung von knstlicher Intelligenz in der pathologischen 鶹Ƶ.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2021-2027

Gefördert durch: EU - Innovative Medicines Initiative (IMI), Grant No. 945358

NATIONALE PROJEKTE

Smart FOX (FFG)

Smart and Federated Open Data eXchange of Citizen-based Data Donations
for Clinical Research

Smart FOX schafft die Voraussetzungen dafr, dass brgerbasierte Datenspenden mit ELGA-standardisierten Informationen in der klinischen Forschung genutzt werden können. Durch die aktive Beteiligung von Brgern, die ihre Gesundheitsdaten knftig fr Forschungszwecke zur Verfgung stellen können, ebnet das Projekt den Weg fr eine effizientere klinische Forschung, eine verbesserte Gesundheitsversorgung und eine optimierte Systemsteuerung im Gesundheitswesen. 

Es sollen Konzepte, Methoden und Werkzeuge entwickelt werden, um Brger*innen/Patient*innen Möglichkeiten zur Spende ihrer Gesundheitsdaten fr die klinische Forschung bereitzustellen. Wir sollen am Beispiel von Patient*innen mit kolorektalem Karzinom (CRC) zeigen, welche Vorteile und Limitationen die Sekundrnutzung ELGA-standardisierter (nicht ELGA-Daten) im Vergleich zu nicht ELGA-standardisierten Daten, wie sie im Krankenhausinformationssystem der KAGes vorliegen, mit sich bringt.

Weitere Informationen unter: 

Laufzeit: 2024-2025

Gefördert durch: FFG (FFG-Fördernummer: 907741)

鶹Ƶ- und Forschungsinstitut fr Pathologie

Univ.-Prof. Dr.
Kurt Zatloukal 
T: +43 316 385 71731
Kurt Zatloukal

Team

Mitarbeiter*innen

  • Atanasov Gorge
  • Denk Helmut
  • Kicker Eva
  • Kungl Penelope
  • Kircher Julia
  • Langthaler Sonja
  • Öllinger Manuela
  • Ortner Philipp
  • Platzer Dieter
  • Schaar Daniela
  • Stumptner Cornelia