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Nachhaltige Gesundheitsforschung

Forschungseinheiten: Nachhaltige Gesundheitsforschung

Gesundheitsforschung

Evidence-Based Medicine Review Center

Evidenzbasierte Medizin (EbM) hat zum Ziel, dass medizinische Entscheidungen auf besten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Gleichzeitig sollen die rztliche Erfahrung und der Wunsch der Patient*innen bercksichtigt werden. Das Forschungsteam möchte mit seiner Erfahrung in EBM dazu beitragen, dass in den verschiedenen Projekten wissenschaftliche Ergebnisse mit möglichst hoher Qualitt erzielt werden. Evidenzbasierte Medizin ist wichtig, weil sie Ärzt*innen und Patient*innen mit guten Informationen dabei hilft, gute Entscheidungen zu treffen. So können sie unnötige Behandlungen vermeiden.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Transplantation Research

Wir beschftigen uns sich mit Organen, die zur Transplantation vorgesehen sind. Diese Organe sind unterschiedlichen Herausforderungen ausgesetzt, die sowohl das Überleben der Organe selbst als auch der Patient*innen negativ beeinflussen können. Unsere Forschungsarbeit zielt darauf ab, Organe „fit“ fr eine Transplantation zu machen, um so möglichst viele Patient*innen auf Transplantations-Wartelisten mit einem passenden Organ versorgen zu können.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Geweberegeneration, Reparatur und Rekonstruktion

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Verbesserung bestehender chirurgischer und konservativer Therapien im Bereich der Hautregeneration. Wir befassen uns mit Themen der Wundheilung und Wundheilungsstörungen. Ein spezieller Fokus soll auf den Einsatz von Fettstammzellen gelegt werden, aber auch Biomaterialien hinsichtlich ihrer Biokompatibilitt und der Zell-Matrix-Interaktionen untersucht werden. Auf die praktische Umsetzbarkeit soll bei der Entwicklung neuer Methoden besonders geachtet werden; sowohl hinsichtlich des technisch Machbaren als auch ethisch Vertretbaren.

Leiterin der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen

Die Forschungseinheit zielt darauf ab, Risiken und Never-Events zu reduzieren und die Sicherheit von Patient*innen, Mitarbeiter*innen und Organisationen zu erhöhen. In Innovationsprojekten entwickeln wir praxisnahe, digitale Lösungen, um Gesundheitseinrichtungen sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Als erste Â鶹ƵµÀ Universitt in Österreich wurde eigens eine Professur fr Patient*innensicherheit und Nachhaltigkeit in der Chirurgie etabliert. Dies strkt die Ausrichtung unserer Forschung, Lehre und klinischen Zusammenarbeit und dient als Impulsgeber fr ganzheitliche Sicherheitskulturen.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Qualittssicherung in der Endoprothetik

Wir erörtern und beantworten im Sinne der Versorgungsforschung konkrete Fragestellungen und Empfehlungen mit hoher klinischer Relevanz. Dabei wird in Form von klinischen Studien, systematischen Metaanalysen und Kosteneffizienzanalysen der Entwicklung Rechnung getragen, dass Spitzenmedizin und Spitzenwissenschaft im österreichischen Gesundheitssystem nur unter Bercksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen langfristig realisierbar bleiben werden.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Verantwortungsvolle Ästhetische Medizin – Sicherheit, Evidenz & Nachhaltigkeit

Die Forschungsgruppe "Responsible Aesthetics“ an der Med Uni Graz widmet sich der Förderung evidenzbasierter Praktiken, nachhaltiger Verfahren und Sicherheitsstandards in der sthetischen Medizin und plastischen Chirurgie. In enger Kooperation mit regionalen, nationalen und internationalen Partner*innen betreiben wir Forschung zur Aufklrung, Verbesserung und Förderung von verantwortungsvollem Umgang mit sthetischer Medizin. Unser Ziel ist es, die fhrende Instanz innerhalb des Themenkomplexes zu werden und einen bedeutenden Beitrag zum Umgang damit in der Gesellschaft zu leisten.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Epidemiologie und Ergebnisqualitt bei kritisch Kranken

Die Behandlung schwerstkranker und schwerstverletzter Menschen ist ein komplexes Zusammenspiel vieler Vorgnge. Unzhlige Faktoren beeinflussen, welches Ergebnis am Ende dieser Behandlung steht. Darber hinaus findet diese Behandlung in einem Spannungsfeld von medizinischen, ethischen, sozialen und ökonomischen Anforderungen statt. Es ist daher schwierig, medizinische Qualitt durch messbare Größen darzustellen und diese zu vergleichen. Als Forscher*innen zur Ergebnisqualitt entwickeln und verwenden wir daher Methoden, um diese Qualitt objektiv darstellen und kritisch betrachten zu können.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Genetische Epidemiologie

Die Genetische Epidemiologie spielt eine zentrale Rolle in der Przisionsmedizin. Sie untersucht den Zusammenhang zwischen Variabilitt im Genom und Krankheiten und identifiziert Gene und Proteine, die Ziele fr Therapie & Prvention sein können. Unsere Fokus liegt auf genetischen Vernderungen durch den Alterungsprozess. Ziel ist es, den Alterungsprozess zu verlangsamen können, um ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen.

Leiterin der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Altersmedizin und lebenslange Gesundheit

Unsere Strke ist die nationale, internationale und interprofessionelle Forschung und Lehre fr zuknftige Generationen zum Thema Altern und integrierte Altersmedizin. Unsere akademische Ttigkeit begrndet sich auf einer Personen-zentrierten und integrierten Versorgung alter und multimorbider Menschen und beantwortet aktuelle Fragestellungen mit zukunftsweisenden Lösungen und Konzepten.

Leiterin der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Digital Surgery

Unser Ziel ist es, digitale Technologien in die Chirurgie zu berfhren und fr eine klinische Anwendung weiterzuentwickeln, um die Zukunft des Gesundheitswesens proaktiv mitzugestalten. Dadurch soll nachhaltig die Patient*innenversorgung verbessert werden und der Einsatz von digitalen Technologien in der chirurgischen Versorgung, Forschung und Lehre gefördert werden.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Musculo-Skelettale Forschungseinheit fr Biomaterialen

Unser Ziel ist es gesndere Materialien - insbesondere auch fr Kinder - zu entwickeln, die bei Operationen von Knochenbrchen funktionell den Knochen bei der Heilung untersttzen und sich dann möglichst auflösen. Damit wird der Forderung des Patient*innen, nmlich mit maximaler Effizienz eine maximale Effektivitt einer Behandlung zu erhalten, ein Stck nher gekommen. Translationale Forschung von der Grundlage in die Klinik und umgekehrt steht hierbei im Vordergrund (bench – to beside und vice versa).

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Humane Erythropoese

Wir spannen einen Bogen von der Grundlagenforschung der Stammzellbiologie zur translationalen Forschung im Bereich der Transfusionsmedizin. Dabei sollen neue Erkenntnisse zur molekularen Regulation der menschlichen Blutbildung gewonnen werden. Schwerpunkt ist die Herstellung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) aus humanen Stammzellen mittels biotechnologischer Verfahren. Als Ausgangsmaterial dienen sowohl CD34+ hmatopoetische Stammzellen aus Nabelschnurblut als auch sog. induzierte pluripotente Stammzellen (reprogrammierte Haut- oder Blutzellen).

Leiterin der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Klinisch-serologische Immunhmatologie und Blutgruppengenetik

Wir befassen uns mit der Identifizierung und Charakterisierung neuer Blutgruppenvarianten und der wissenschaftlichen Aufarbeitung diskrepanter Blutgruppenbefunde. Klassische Familienstudien und immunhmatologische Spezialdiagnostik, auf serologischer und molekularer Ebene, oder mittels in vitro Experimenten kommen dabei zur Anwendung.  

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Photodermatologie

Die molekularen Wirkmechanismen der Lichttherapie bei Hautkrankheiten werden mit biomedizinischen Modellen und Zellkulturen in Verbindung mit klinischen Studien erforscht – „from bedside to bench and back“. Ziel ist es durch ein besseres Verstndnis dieser Mechanismen die Grundlagen fr neue, zielgerichtete Therapien von Hautkrankheiten mit höherer Effektivitt und Nachhaltigkeit bei gleichzeitig verbessertem Sicherheitsprofil zu schaffen. Die Forschung wird inspiriert durch klinische Hypothesen, die im Fokus der translationalen Untersuchungen stehen.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Anale Inkontinenz aufgrund geburtshilflich-gynkologischer Ursachen

Geburtstraumatische Verletzungen des Beckenbodens sind die hufigste Ursache fr das Auftreten von Symptomen der Stuhlinkontinenz. Stuhlinkontinenz fhrt zu einer dramatischen Beeintrchtigung der Lebensqualitt der Betroffenen. Oftmals sind konservative Therapiemaßnahmen nicht ausreichend. Chirurgische Interventionen können mit Komplikationen einhergehen oder nur eine kurzzeitige Verbesserung bringen. Seit 1993 beschftigen wir uns mit dem Follow-up von Frauen nach höhergradigen Dammrissen. Unser Ziel ist es, eine Therapiemöglichkeit zu entwickeln, die wenig invasiv und dennoch effektiv ist.

Leiterin der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung

Umwelthygiene

Die Forschung fokussiert auf Bioaerosole, Wasser-Hygiene und Mikroökologie. Hohe Konzentrationen an Mikroorganismen, Staub und chemischen Substanzen können in der Innenraumluft (Abfallwirtschaft, Nutztierstallungen) und in der Außenluft zu Gesundheitsbeeintrchtigungen fhren. Weiteres Themenfelder sind die Erfassung biologischer und chemischer Inhaltsstoffe sowie der Nachweis human-assoziierter Antibiotikaresistenzen in Grund- und Oberflchenwasser und deren mögliche Auswirkungen auf die Umwelt.

Leiter der Forschungseinheit:

Sinunasale Gesundheitsforschung

Sinunasale Gesundheitsforschung

Wir widmen uns der Â鶹ƵµÀ, den Mechanismen und innovativen Therapiemodellen der chronischen Rhinosinusitis (CRS). Unsere Arbeit umfasst die primre CRS als Forschungsschwerpunkt und erstreckt sich auf sekundre Formen wie immunologische, tumoröse und infektiöse CRS. In der speziell eingerichteten Sinusitis-Ambulanz wird direkte klinische Forschung in die Patientenbetreuung integriert. Ziel ist es, durch personalisierte Therapiemodelle und neuer Â鶹ƵµÀstandards das Management der CRS langfristig zu verbessern.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung - Wladimir1804/adobestock.com

Geschlecht und Gender in der Patho-Physiologie der Erkrankungen

Erkrankungen des Herzens, der Lunge sowie der Gehirnversorgung sind die hufigsten Todesursachen weltweit. Die zuknftig voraussichtliche Steigerung von ungesunder Ernhrung, Bewegungsmangel, Tabakkonsum, Luftverschmutzung senkt die Überlebensrate weiter. Die Forschungseinheit untersucht, wie Geschlecht und Gender die Entstehung dieser Erkrankungen beeinflusst. Mit modernsten Anstzen in experimenteller und klinischer Forschung arbeiten wir daran, die Medizin fr Mnner und Frauen zu personalisieren, um die Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankung langfristig zu reduzieren.

Leiterin der Forschungseinheit:

Lungenforschung

Metabolismus der Lungenregeneration

Die Forschungseinheit „Metabolismus der Lungenregeneration“ erforscht die molekularen Mechanismen, die die Regeneration des Lungenepithels bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und idiopathischer Lungenfibrose (IPF) verhindern. COPD ist trotz Behandlung die vierthufigste Todesursache weltweit. Bei IPF betrgt die mediane Überlebenszeit 3 bis 5 Jahre, und die beiden zugelassenen Medikamente, Pirfenidon und Nintedanib, verzögern lediglich das Fortschreiten der Krankheit. Unser Ziel ist es daher krankheitsmodifizierende Therapiekonzepte fr COPD und IPF zu entwickeln.

Leiter der Forschungseinheit:

Lungenfibrose

Molekulare Pharmakologie bei Lungenerkrankungen

Das Ziel unserer Forschungsttigkeit besteht darin, neue therapeutische Angriffspunkte in Lungenerkrankungen zu entdecken, und in weiterer Folge neue Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Ein Fokus liegt hier auf der idiopathischen Lungenfibrose, einer tödlichen Erkrankung mit sehr limitierten Therapiemöglichkeiten. Insbesondere interessieren wir uns hier fr Arachidonsure- und Zitratzyklusmetaboliten. In diesen Forschungsfragen ist ein möglichst translationaler Ansatz von größter Wichtigkeit, weshalb wir hier mit Gewebe-und Zellkulturen, PatientInnenproben sowie auch in vivo Modellen arbeiten.

Leiter der Forschungseinheit:

Gesundheitsforschung - dDenVil-KI/adobestock.com

Ionenkanle in der Lungenbiologie

Unter Verwendung prklinischer Modelle und menschlicher Gewebeproben zielen wir darauf ab, aufzuklren, wie Ionenkanle wesentliche Funktionen der pulmonalen Gefße steuern, um sowohl die Gefßbiologie als auch die Mechanismen pulmonaler Erkrankungen zu verstehen. Dabei versuchen wir, Interaktionen zwischen glatten Muskelzellen und Endothelzellen zu identifizieren und ihre pathophysiologische Rolle aufzuklren. Das bergeordnete Ziel ist die Entdeckung neuer Regulatoren fr neuartige therapeutische oder diagnostische Anstze.

Leiter der Forschungseinheit:

Nachhaltige Gesundheitsforschung - adobestock.com/ LorelEino

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VISION-Precision Imaging widmet sich der Weiterentwicklung modernster CT- und MRT-Techniken sowie quantitativer Bildanalysen mit Schwerpunkt auf abdominalen und urogenitalen Tumorerkrankungen. Ziel ist es, innovative Bildgebungs-Biomarker fr Â鶹ƵµÀ, Risikostratifizierung und Therapieplanung zu entwickeln und in die klinische Versorgung zu bertragen. Durch enge Kooperationen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene strkt die Forschungseinheit die Rolle der Med Uni Graz als fhrendes Zentrum fr onkologische Bildgebung.

Leiterin der Forschungseinheit: