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High Tech Methoden

Forschungseinheiten: High-Tech-Methoden

High-Tech-Methoden

Elektronenmikroskopische Verfahren

Elektronenmikroskopie erlaubt die Darstellung feinster Strukturen innerhalb von Zellen. Sie dient als Basis fr das Verstndnis des Zusammenspiels der Eiweiße whrend der Lebensvorgnge. Unser Ziel ist es, neueste elektronenmikroskopische Techniken zu etablieren. Bei der 3D-Elektronenmikroskopie werden mittels Stereologie Schnittprparate rumlich interpretiert. Ein neues Verfahren, die 3D–Rasterelektronenmikroskopie, erlaubt es, sehr große Gewebsstcke im Detail in 3D zu untersuchen. Die Elektronentomographie dient der 3D – Darstellung feinster Details im Zellinneren.

Leiter der Forschungseinheit:

High-Tech-Methoden

Einzelzellanalyse

Die Analyse seltener Zellen benötigt besondere Sorgfalt, da die meisten Analysetechniken zu wenig sensitiv sind, als dass sie seltene Zellen eindeutig nachweisen können. Zu den seltenen Zellen zhlen etwa im Blut von Krebspatienten zirkulierende Tumorzellen oder mikrochimre Zellen (fremde Zellen bertragen whrend der Schwangerschaft). Ihre Hufigkeit schwankt zwischen 1:10.000 und 1:1.000.000, weshalb die Forschungseinheit Analysetechniken zur eindeutigen Detektion und Verifikation entwickelt und optimiert und versucht, deren Biologie mittels ortsabhngiger Gewebeanalysen zu ermitteln.

Leiter der Forschungseinheit:

High-Tech-Methoden

Computertomographie

Die CT Perfusion ist ein nicht-invasive Bildgebungsverfahren, das die Visualisierung des Blutflusses in Organen und Geweben in Echtzeit ermöglicht. CT Perfusion spielt eine wissenschaftliche Rolle in der Â鶹ƵµÀ und Therapieplanung und -beurteilung von Tumoren. Bei der Texturanalyse von CT-Scans handelt es sich um einen Ansatz, bei dem feine Muster und Strukturen innerhalb von CT-Bildern analysiert werden, die mit dem bloßen Auge oft nicht zu erkennen sind. Diese Methode kann frhzeitig Hinweise auf das Vorhandensein und die Aggressivitt von Tumoren liefern.

Leiter der Forschungseinheit:

High-Tech-Methoden

Digitale Information und Bildverarbeitung

Wir erforschen Verfahren zur exakteren und quantitativen Auswertung von radiologischen Aufnahmen. Die mathematische Modellierung der Untersuchungen erlaubt uns beispielsweise die Strahlenexposition bestimmter Untersuchungen weit unter den internationalen Durchschnitt zu minimieren. Forschungen auf dem Gebiet der knstlichen Intelligenz haben das Ziel, die Befundung kindlicher Knochenbrche digital zu untersttzen.

Leiter der Forschungseinheit:

High-Tech-Methoden

CAM Labor

Tiermodelle sind fr das Verstndnis der Mechanismen von Krankheiten und die Entwicklung von Arzneimitteln und neue Materialien in der Medizin notwendig. Der Test mit der Chorioallantoismembran (CAM)-Assay des Hhnereis gilt als Ersatz fr herkömmliche Tiermodelle, da er wertvolle Erkenntnisse ber biologische Prozesse ohne Verwendung großer Anzahl von Sugetieren liefern kann. Er erfllt die Kriterien des 3R-Prinzips (Replacement, Reduction und Refinement) als grundlegendes Konzept zur ethischen und humanen Verwendung von Tieren in wissenschaftlichen Versuchen. Unser Motto: Das Ei vor der Maus.

Leiterin der Forschungseinheit:

NanoLab

NanoLab

Das NanoLab kombiniert Nanotechnologie mit Biotechnologie, um innovative Lösungen fr die Medizin und Biotechnologie zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Nanopartikeln fr przise Medikamentenabgabe bei Krankheiten wie Krebs, was die Therapieeffizienz steigert und Nebenwirkungen minimiert. Zustzlich arbeitet das NanoLab an Nanomaterialien, die Diagnosen frher und genauer ermöglichen und setzt auf nachhaltige, biologisch abbaubare Materialien. Diese Anstze sollen die personalisierte Medizin fördern und umweltfreundlichere Optionen bieten.

Leiter der Forschungseinheit:

HighTech Methoden - adobestock.com/Benjamin

Translationale Gewebezchtung

Translational Tissue Engineering (TTE) an der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz entwickelt patient*innennahe Modelle aus Tumor- und Normalgewebe, einschließlich induzierter Stammzellen und Organoide. Diese innovativen in-vitro-Systeme ermöglichen ein besseres Verstndnis biologischer Prozesse, die Testung neuer Therapien und die Entwicklung personalisierter Medizin. Durch die enge Vernetzung von Pathologie, Molekularbiologie, Zellbiologie und Bioinformatik schafft TTE eine zentrale Plattform fr translationale Forschung und biomedizinische Innovation.

Leiterin der Forschungseinheit:

HighTech - adobestock.com/Pixel-Tropic

Molekulare FABRIK

Unsere Forschungseinheit ist einzigartig in Graz und Österreich, da sie modernste computergesttzte Methoden mit experimenteller Laborarbeit verbindet, um die Entwicklung neuer Molekle fr die Klinik zu beschleunigen. Wir kombinieren knstliche Intelligenz mit physikalisch basierter Modellierung – von klassischer Molekularmechanik bis zu hybriden QM/MM-Techniken – im Kontext der Humanmedizin. So fördern wir die translationale Forschung an der Med Uni Graz und eröffnen neue Wege in der personalisierten Medizin.

Leiter der Forschungseinheit: