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The university in the media

The university in the media

The university in the media

Whether in daily newspapers, magazines, radio and television programs, social media, during events or in other formats: Med Uni Graz informs the public about research innovations, studying highlights and campus news through balanced media coverage in different channels. Here is a small selection of current media reports on our university.

The selection of current media reports is available primarily in German.

Aktuelle Forschung an der Med Uni Graz

Eine Ärztin verabreicht eine Impfung

FSME: Med Uni Graz identifiziert genetischen Risikofaktor

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschafter*innen der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz hat einen zentralen Angriffspunkt des FSME-Virus im menschlichen Körper identifiziert. Die durch Zecken bertragene Frhsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verursacht schwere Entzndungen des Zentralnervensystems; eine spezifische antivirale Therapie steht derzeit nicht zur Verfgung.

Zwei Hnde halten ein Modell von Nieren.

Weltnierentag: Â鶹ƵµÀ erforscht chronische Nierenkrankheit

Der 12. Mrz steht ganz im Zeichen der Nieren. An diesem Weltnierentag rcken die wichtigen Filterorgane des Körpers ins wohlverdiente Rampenlicht. Die Nieren sind nmlich viel mehr als „nur“ Harnproduzentinnen. Zu diesem Aktionstag macht die Med Uni Graz nicht nur auf ihre Forschung in diesem Bereich aufmerksam, sondern gibt auch Tipps, wie man die Nieren möglichst lange möglichst gesund hlt. Kathrin Eller von der Klinischen Abteilung fr Nephrologie gibt einen Einblick.

3D-Darstellung von blauen Bakterien im Hintergrund

Das Mikrobiom im kranken Darm: starke Netzwerke von Archaeen und Bakterien

Der menschliche Darm ist Lebensraum fr ein hochkomplexes mikrobielles Ökosystem, das maßgeblich zur Gesundheit beitrgt. Whrend Bakterien seit vielen Jahren im Zentrum der Mikrobiomforschung stehen, sind Archaeen – eine evolutionr eigenstndige Gruppe von Mikroorganismen – bislang kaum untersucht. Eine neue internationale Studie unter Leitung der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz, veröffentlicht in Nature Communications, zeigt nun, dass Darm-Archaeen wichtige Partner innerhalb mikrobieller Netzwerke sind und damit neue Perspektiven fr das Verstndnis von Darmkrebs eröffnen.

Tomographiebilder eines Gehirns.

Das alternde Gehirn verstehen: zwischen Vergessen, Erfahrung und neuer Strke

Wo habe ich den Schlssel hingelegt? Wie hieß noch gleich diese Schauspielerin? Solche Momente gehören fr viele Menschen zum Älterwerden. Sie verunsichern, weil Vernderungen im Gehirn nicht nur einzelne Funktionen betreffen, sondern auch unser Selbstverstndnis. Der Fachbereich Neuropsychologie & Neuroscience an der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz beschftigt sich mit den kognitiven Vernderungen im Laufe des Alterns sowie bei neurologischen Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit. Ziel der Forschung ist es, Vernderungen der kognitiven Leistungsfhigkeit frhzeitig zu erkennen, besser zu verstehen und langfristig zu prognostizieren.

Aktuelle Forschung an der Med Uni Graz

Herz - Mimi/Adobestock

Digitale Zwillinge des Herzens sollen Behandlung untersttzen

Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern betreffen Millionen Menschen weltweit – und können zu schwerwiegenden Komplikationen wie Schlaganfllen oder Herzinsuffizienz fhren. Doch welche Therapie passt zu welchem Herzen? Die Forschungsgruppe von Gernot Plank an der Med Uni Graz entwickelt dafr digitale Werkzeuge der Zukunft: sogenannte digitale Zwillinge des Herzens, die helfen sollen, das individuelle Risiko besser einzuschtzen und Behandlungen gezielt zu planen. Aktuell wird das Team durch Elena Zappon, italienische Mathematikerin, verstrkt. Im Rahmen eines Marie Skłodowska-Curie European Fellowships der Europischen Kommission arbeitet sie an der Kalibrierung virtueller Herzmodelle, die aus realen Bild- und Funktionsdaten erstellt werden – mit dem Ziel, das elektrische Verhalten eines individuellen Herzens möglichst genau nachzubilden.

Schwangerschaft

Feinstaub als Gefahr fr Schwangere

Feinstaub gilt als eine ernst zu nehmende Umweltgefahr fr die menschliche Gesundheit – und seine Auswirkungen beginnen bereits frher als bisher angenommen. Eine internationale Forschungskooperation zwischen der Universitt Lund in Schweden und der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz hat erstmals gezeigt, dass Feinstaubpartikel aus dem stdtischen Verkehr nicht nur die Struktur der Plazenta verndern können, sondern auch deren Immunzellen in ihrer Funktion beeinflussen können. Bereits ein kurzer Kontakt mit PM2,5-Partikeln – also besonders feinen Luftschadstoffen – fhrte im Experiment zu messbaren Vernderungen im Plazentagewebe. Die Studie wurde krzlich im Journal of Environmental Sciences veröffentlicht.

Mikrobiom

Archaeen - Kommunikation im Darmmikrobiom

Mikroorganismen im menschlichen Darm stehen in stndigem Austausch – untereinander und mit ihrem Wirt. Eine neue Studie der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz, veröffentlicht im renommierten Fachjournal Nature Communications, zeigt nun, wie Archaeen – eine bisher wenig erforschte Gruppe von Mikroorganismen – diesen Austausch ber winzige Blschen, sogenannte Vesikel, steuern. Die Forschung wurde von Viktoria Weinberger als Erstautorin und dem Team von Christine Moissl-Eichinger am Â鶹ƵµÀ- & Forschungsinstitut fr Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin durchgefhrt.

Studierende der Med Uni Graz im Rampenlicht

Devrim Kara - Credit: Med Uni Graz

Devrim Kara sammelt Spenden fr Tansania

Devrim Kara, Student an der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz, setzt ein starkes Zeichen fr globale Solidaritt und medizinisches Engagement. Im September wird er fr einen Monat nach Tansania reisen, um im St. Anne’s Hospital im Sdwesten des Landes konkret Hilfe zu leisten – sowohl durch seine medizinische Mitarbeit als auch durch eine umfassende Spendenaktion fr dringend benötigte Gerte. Die Initiative entstand in Zusammenarbeit mit dem deutschen Verein Friends of St. Anne’s e. V., der das Krankenhaus in Liuli seit Jahren untersttzt. Vor Ort fehlt es jedoch an grundlegender technischer Ausstattung – insbesondere ein funktionstchtiges Röntgengert wird dringend benötigt. Ein solches Gert kostet bis zu 40.000 Euro – fr das Krankenhaus in der Region Ruvuma im Sdwesten Tansanias, einem der rmsten Gebiete der Welt, eine kaum leistbare Summe.

Laurissa Skorianz gemeinsam mit Juliana Marotti Großhausen  und Alexander Behlau - Credit: Med Uni Graz

Forschungsstipendium fr Amalgam-Alternativen

Die Â鶹ƵµÀ Universitt Graz freut sich ber die herausragende Leistung ihrer Zahnmedizinstudentin Laurissa Katharina Fee Skorianz, die im Rahmen der Verleihung der WKO-Forschungsstipendien mit dem Sonderpreis fr die beste Nachwuchsarbeit des Jahres ausgezeichnet wurde. Zustzlich erhlt Laurissa Katharina Fee Skorianz eines der insgesamt 22 Forschungsstipendien der WKO Steiermark fr ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Abrasionsbestndigkeit von Amalgamalternativen unter besonderer Bercksichtigung von Bulk-Fill-Kompositen“. In ihrer Arbeit beschftigt sich die Zahnmedizinerin mit einem hochaktuellen Thema: Alternativen zu dentalem Amalgam.

MedAT 2025 - Credit: Med Uni Graz

MedAT 2025

Von ursprnglich 15.668 Angemeldeten haben am 4. Juli 2025 insgesamt 12.394 Kandidat:innen an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT fr das Studium an den Â鶹ƵµÀn Universitten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Â鶹ƵµÀn Fakultt der Johannes Kepler Universitt Linz teilgenommen. An der Med Uni Graz stehen fr das Studienjahr 2025/26 388 Studienpltze zur Verfgung

Karl Kashofer, Sigrid Regauer und Olaf Reich (v.l.n.r.) - Credit: Med Uni Graz/Wittmann

Neue Vorstufen von Gebrmutterhalskrebs entdeckt

 Zwei Studien von Forscher*innen der Â鶹ƵµÀn Universitt Graz rund um Olaf Reich, Sigrid Regauer und Karl Kashofer verndern wesentlich unser Verstndnis ber Gebrmutterhalskrebs. Die neuen Ergebnisse zeigen erstmals: HPV-assoziierte Krebsvorstufen entwickeln sich am Gebrmutterhals hufig ber sogenannte „dnne high-grade squamöse intraepitheliale Lsionen“ (dnne HSIL). Darber hinaus gibt es neben dem bekannten, HPV-assoziierten Weg zur Krebsentstehung auch einen zweiten, HPV-unabhngigen Pfad.

Aktuelle Forschung an der Med Uni Graz

Pflege in VR - Pixel-Shot/AdobeStock

EU-Projekt: VR-Training fr Pflegekrfte

Das EU-Projekt XR2ESILIENCE will mit Hilfe von sogenannter "Extended Reality" Menschen in Gesundheitsberufen besser fr die mentalen Herausforderungen dieses Ttigkeitsbereiches rsten. Nina Dalkner von der Med Uni Graz leitet das Projekt, an dem elf weitere Kooperationspartner*innen weltweit involviert sind. Ziel ist die Schaffung eines Trainingsplans um Pflegekrfte und andere Menschen im Gesundheitsbereich mental zu strken.

Subhra K. Biswas

Start des Ignaz Semmelweis Institutes

Mit Anfang 2025 startet das Ignaz Semmelweis Institut. Med Uni Graz, MedUni Wien, MedUni Innsbruck, die Â鶹ƵµÀ Fakultt der Johannes Kepler Universitt in Linz und die Veterinrmedizinische Universitt Wien bndeln ihre Krfte im Gebiet der Infektionsforschung in diesem Zusammenschluss. Ziel ist die Erforschung von Infektionskrankheiten und Krankheitserregern, um bessere Gegenmaßnahmen und Therapien oder Impfstoffe entwickeln zu können. Fr die Med Uni Graz ist Subhra K. Biswas an dem Institut beteiligt.

Eröffnung der Gewaltambulanz / Credit: Lunghammer

Eröffnung der Gewaltambulanz

Am 6. Mai wurde die Gewaltambulanz der Med Uni Graz von Justizministerin Alma Zadić, Familienministerin Susanne Raab, Landesrtin Doris Kampus, Vizerektor Alexander Rosenkranz und Institutsleiterin Sarah Heinze eröffnet. Die Gewaltambulanz, die als Pilotprojekt einen ersten Schritt zum Auf- und Ausbau von Gewaltambulanzen in ganz Österreich darstellen soll, stellt eine wichtige Anlaufstelle von Opfern von Gewalt dar. Hier können Opfer untersucht, versorgt und gleichzeitig Beweise korrekt und verwertbar gesichert werden.

Aktuelle Forschung an der Med Uni Graz

Die Forscher*innen am Flughafen - Credit: Med Uni Graz

EU-Horizon-Projekt: Pilot*innen mit insulinbehandeltem Diabetes

Pilot*innen mit insulinbehandeltem Diabetes drfen in weiten Teilen Europas nicht fliegen: Nur in Österreich, Großbritannien und Irland sind sie von dieser Regelung ausgenommen. Â鶹ƵµÀ in Kooperation mit der EASA erforschen im Rahmen eines EU-Horizon-Projekts die Flugtauglichkeit von Pilot*innen mit insulinbehandeltem Diabetes. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.

Christian Langkammer - Credit: Med Uni Graz/Lunghammer

Ein besserer Blick ins Hirn

Die renommierten Grants des Europischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) sind heiß begehrt und werden an sehr vielversprechende Projekte vergeben. Eines davon ist "WhatsMRI" von Christian Langkammer, das mit einem ERC Consolidator Grant in der Höhe von zwei Millionen Euro untersttzt wird. Christian Lankammer erforscht in diesem Projekt das Gehirn und seine chemische sowie strukturelle Zusammensetzung.

Lukas Groschner - Credit: Med Uni Graz

Das Fliegenhirn im Flugsimulator

Wie werden visuelle Reize in einem zeitlichen kontext im Gehirn verarbeitet? Das erforscht Lukas Groschner am Lehrstuhl fr Molekularbiologie und Biochemie am Gottfried Schatz Forschungszentrum der Med Uni Graz. Als Modellorganismus dient ihm dabei die Fruchtfliege, welche im Rahmen der Experimente unter anderem in einer Art "Flugsimulator" Platz nehmen darf. Dabei stehen drei Fragen im Mittelpunkt: Wie orchestrieren Nervenzellen Verzögerungen bei der Signalweiterleitung, wie werden visuelle Informationen ber mehrere Sekunden gebndelt und wie schafft das Gehirn, ein stabiles aber doch formbares Gedchtnis zu erschaffen? Fr seine Forschung erhielt Lukas Groschner einen ERC-Grant in der Höhe von 1.294.994,00 EUR.

Andrea Kurz / Credit: Med Uni Graz/Lunghammer

Andrea Kurz und neues Rektorat im Amt

Â鶹ƵµÀ hat ein neues Rektorat: Rektorin Andrea Kurz und Vizerektor*innen Manuela Groß, Christian Enzinger, Erwin Petek und Alexander Rosenkranz haben am 15. Februar 2024 ihre neuen Aufgaben in Angriff genommen. Die erste Rektorin will Exzellenz und Spitzenleistungen an der Med Uni Graz fördern.

Die bisherigen Rektoren und die zuknftige Rektorin der Med Uni Graz. Credit: Med Uni Graz/Lunghammer

20 Jahre Med Uni Graz: Jubilumsfeier

Am 25.1.2024 beging die Med Uni Graz ein Fest zur Feier des 20-jhrigen Bestehens. Wichtige Personen aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Med Uni Graz haben sich in der Aula zum Festakt versammelt, um auf zwei spannende Jahrzehnte zurckzublicken und die bisherigen Erfolge gebhrend zu feiern.

Impfung

Das bringt die 4. Impfung bei Genesenen

Eine neue Covid-Welle rollt durchs Land und damit steigt auch wieder das Interesse an der Impfung und ihrer Wirksamkeit. Eine Studie der Med Uni Graz in Kooperation mit der Österreichischen Agentur fr Gesundheit und Ernhrungssicherheit (AGES) hat sich mit der Wirkung der Impfung bei Genesenen beschftigt. Die Ergebnisse der Studie, die von Seiten der Med Uni Graz von Stefan Pilz betreut wurde, hat untersucht, welche Vorteile eine virte Impfdosis fr diese Bevölkerungsgruppe bringt.

Forscher

Vitamin D: Neue Messmethode entwickelt

Wann ist ein Vitamin-D-Mangel ein Vitamin-D-Mangel? Gerade in den Wintermonaten rckt das "Sonnenvitamin" D wieder ins Rampenlicht. Eine Studie der Med Uni Graz hat sich damit beschftigt, welche Werte fr einen klinisch relevanten Vitamin-D-Mangel wirklich relevant sind und eine passende Messmethode entwickelt, welche die Messung von verstoffwechseltem Vitamin-D miteinbezieht, und so besser bestimmten sollte, wer wirklich zustzliches Vitamin D einnehmen sollte, um den Bedarf zu decken.